Get Adobe Flash player

Innerörtlicher Verkehr

Als die Wählergruppe NEU 2003 gegründet wurde, war für uns der innerörtliche Verkehr ein zentrales Thema. Die Anregungen, die NEU von vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchern erhalten hat, - zum Beispiel von Radtouristen - führten zu einem Antrag im damaligen Gemeinderat, den die Verwaltung bereits sieben Jahre später umsetzte: der Radweg zwischen Nierstein und Schwabsburg wurde realisiert!

Die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger – besonders von Kindern und Senioren – liegt NEU sehr am Herzen. Deshalb war es ein Antrag von NEU, der den Fußgängerüberweg Fäulingstraße / Rossberg 2007 zum Thema im Gemeinderat machte. Der Antrag erhielt die Stimmen aller Fraktionen – wartet aber bis heute auf seine Umsetzung durch die Niersteiner Verwaltungsspitze.

Die Freyburger Allee/ Magdeburgerstraße hat sich zu einer unübersichtlichen und schwer zu befahrenden Querspange entwickelt -(K45/B420) NEU regt an, die Führung des innerörtlichen Verkehrs nachhaltig zu verbessern, um unsere Ortsstraßen zu beruhigen und sicherer zu machen.

NEU fordert zudem, dass eine Verkehrsstudie in Auftrag gegeben wird, die alle wichtigen Verkehrsprobleme aufzeigt und Lösungsansätze benennt.

Selbstverständlich muss bei allen Verkehrsplanungen der Wohn- und Lebenswert der Gemeinde und ihr unmittelbares landschaftliches Umfeld erhalten bleiben.
An gefährlichen Kreuzungen müssen Maßnahmen zum besseren Schutz von Fußgänger/-innen und Radfahrer/-innen geschaffen werden wie gelbes Sicherheitslicht, Einbahn-Regelungen, Querungshilfen – am besten mit Zebrastreifen-, schwedische Rampen, elektronische Geschwindigkeitsanzeigen, rote Radwegelinien. Weiterhin müssen verstärkt Maßnahmen ergriffen werden, die zur Einhaltung der bestehenden Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h auf allen Ortsstraßen beitragen.

Überregionaler Verkehr

NEU fordert: Rheinparallele Lösung und verträgliche Trassenführung im Steinbruch statt Kleiner Ring!

Mit der „Niersteiner Einigung" haben die Bürgerinitiativen gegen den Kleinen Ring, die Bürgerinitiative für eine modifizierte Umgehung, der NABU Rheinland-Pfalz und der Rote-Hang-Verein in der seit Jahren sehr kontrovers geführten Diskussion über eine verkehrsmäßige Entlastung der Bundesstraßen 9 und 420 im Innerortsbereich einen Kompromissvorschlag erarbeitet, der von allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen mitgetragen und ausdrücklich unterstützt wird. Dies wurde am 19. März 2007 durch einen gemeinsamen Beschluss manifestiert.

Die „Niersteiner Einigung" sah für die B 9 am Rhein eine Kombination aus bahnparallelen Abschnitten und einer Teiluntertunnelung vor. Die B 420-Umgehung soll künftig zur Entlastung des in­nerörtlichen Verkehrs zwischen Dexheim und Nierstein abzweigen und durch den südlichen Bereich des Steinbruchs geführt werden. Eine Strecken­führung im nördlichen Bereich, die nahe am Ortsrand und den Baugebieten Ober dem Langen Rech, Burgweg und Am Hummertal vorbeiführt und zudem zu einer starken ökologischen Schädigung des besonders schützens­werten Teils des Stein­bruchs führen würde, war für NEU zu keinem Zeitpunkt akzeptabel.

Durch das intensive Engagement seitens mehrerer Initiativen konnten die im Vorfeld des Raumordnungsverfahren durch den Landesbetrieb Mobilität eingebrachten Planungsvarianten genau geprüft, hinterfragt und nochmal entscheidend ergänzt/modifiziert werden. So wurde eine weitere, umweltverträglichere und kostengünstigere Variante 5c in die Betrachtungen mit einbezogen.

Die Struktur und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd als obere Landesplanungsbehörde hat in ihrem raumordnerischen Entscheid vom Juli 2013 inzwischen deutlich gemacht, dass die von dem Initiativen und vom Stadtrat befürwortete Variante 5c unter bestimmten Auflagen (Naturschutz, Lärmschutz, städtebauliche Aspekte) realisierbar ist und als raumverträglich anerkannt wird. Mit dieser Lösung wird der langjährigen Forderung von neu Rechnung getragen und endgültig von einer Umgehung Abstand genommen, die wie der Kleine Ring die Verkehrsbelastungen nur in andere Wohngebiete von Nierstein und Schwabsburg verschiebt und zudem mit erheblichen Eingriffen in Landschaft und Umwelt verbunden wäre.