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Bis Ende November hat die Ortsgemeinde noch Zeit. Bis dahin muss sie eine Stellungnahme im so genannten Raumordnungsverfahren abgeben und Position beziehen, welche der in das Verfahren eingereichten Varianten einer Ortsumgehung die Gemeinde bevorzugt.

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Die Planungsbehörde SGD-Süd bietet die Möglichkeit, Einwendungen als Stellungnahme zum Raumordnungsverfahren online zu versenden!

Senden Sie dazu Ihre Stellungnahme unter vollständiger Angabe Ihres Namens, Ihrer Anschrift und des Raumordnungsverfahrens an die angegebene E-Mail-Adresse oder verwenden Sie das offizielle hinterlegte Formular als Anhang zu Ihrer E-Mail.

Für ihre Einwände bieten wir folgende Formulierungshilfen:

Ich lehne folgende Planungsvarianten im Raumordnungsverfahren für die B9-neu Ortsumgehung Nierstein begründet ab:

  • Variante 2 - Modifizierter Kleiner Ring, wegen der
    - Verschandelung der einzigartigen Kulturlandschaft Rheinhessens,
    - Zerstörung des weltbekannten Aushängeschilds “Roter Hang“,
    - Verlust touristischer Attraktivität,
    - Trennung Nierstein und Schwabsburg durch eine Bundesstraße,
    - schwerwiegende Eingriffe in Ökologie,
    - Explosion von Lärm und Abgasen für den gesamten Ort.
  • Varianten 3a und 3b-bahnparallele Lösung , wegen der 
    - Abriss zahlreicher Häuser am Rhein.
  • den nördlichen ortsnahen Zubringer durch den Steinbruch bei Variante 5a-Tunnel unter Rheinvorgelände, wegen der
    - Zerstörung des ökologisch besonders schützenswerten Bereichs des Steinbruchs, der laut Umweltverträglichkeitsstudie des Landes Lebensraum für sehr seltene Tierarten und Pflanzen ist, 
    - extremen Belastung der Anwohner durch zu nahem Verlauf am Ortsrand.

ich befürworte die Variante 5b - Tunnel unter Rheinvorgelände mit südlichem Zubringer mit folgender Begründung:

Das Verkehrsministerium wurde aufgefordert, die „Niersteiner Einigung“ zur Grundlage für die weitere Planung zu machen. Die „Niersteiner Einigung“ wurde vom Gemeinderat, den Bürgerinitiativen, dem Roten-Hang-Verein und dem Nabu erarbeitet. Bei dieser gemeinsam vereinbarten Variante ist eine weiter südlich verlaufende Streckenführung vorgesehen:

  • weiter weg vom Ortsrand zur Entlastung der Anwohner und
  • Ausklammern des Bereichs nördlicher Steinbruch mit seiner einmaligen und schützenswerten  Flora und Fauna.
Im Interesse von Nierstein, seinen Einwohnern und der Ökologie ist diese Streckenführung in der noch kommenden Detailplanung zu optimieren.

Senden sie Ihre Einwände an folgender E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Rahmen der Offenlegung des Raumordnungsverfahrens wurden 2 Datenpakete bereitgestellt:

  1. die Raumordnungsunterlagen
    1. Teil I: Verkehrsplanerische Untersuchung
    2. Teil II: Umweltverträglichkeitsstudie
    3. Teil III: Städtebaulicher Fachbeitrag
  2. die Umweltvertäglichkeitsstudie
    1. Textteil
    2. Kartenteil

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In der Bürgerinformationsveranstaltung der Gemeinde und des Landesbetrieb Mobilität Worms (LBM Worms) am 11. Juni 2012 wurden die nun endgültig vorgesehenen Varianten für die weitere Planung im Raumordnungsverfahren (ROV) vorgestellt: 

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